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Pressemeldungen

Städtische Photovoltaikanlagen - ein Gewinn für alle Ehinger

Gerade im Zeitalter knapper werdender Ressourcen hängt die Zukunftsfähigkeit von Kommunen
auch von einer effizienten und nachhaltigen Energieversorgung ab. Schon bevor die Große
Kreisstadt zweite Modellkommune für Nachhaltigkeit geworden ist, wurden bereits wichtige
Schritte in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien getan, um dem Ziel einer
möglichst umfassenden Versorgung der Kommunen mit erneuerbaren Energien näher zu
kommen. Signifikant hierfür ist auch die Gründung des dritten Betriebszweiges Energie beim
städtischen Versorgungs- und Verkehrsbetrieb vve vor drei Jahren.
In mehreren Schritten hat die Stadt Ehingen Photovoltaikanlagen, kurz PV-Anlagen errichtet. So
wurde bereits im Jahr 2003 auf dem Dach des Neubaus des Rathauses eine PV-Anlage erstellt.
Auch beim Neubau der Sporthalle der Grundschule Berg im Jahr 2009 wurde die Dachfläche
genutzt, um auch hier umweltfreundlich Energie zu erzeugen und direkt vor Ort zu verbrauchen.
Nebst dem vorrangigem Ziel, den Energieverbrauch zu minimieren, kann auf diese Art ein
wesentlicher Beitrag zur Energiewende geleistet werden. Denn durch jede selbst erzeugte
Kilowattstunde Strom wird das Stromnetz gleich doppelt entlastet: der Strom muss nicht über
das Netz bezogen und auch nicht in das Netz eingespeist werden. Mittlerweile wurden auf den
meisten Ehinger Schulen PV-Anlagen errichtet. Insgesamt betreibt der Versorgungs- und
Verkehrsbetrieb vve 17 PV-Anlagen mit einer Generatorleistung von knapp 600 Kilowatt Peak.
Die Tranche vor rund einem Jahr umfasste die Errichtung der PV-Anlagen auf dem
Johann-Vanotti-Gymnasium, der Michel-Buck-Schule, der Realschule und der Grundschule in
Berg. „Zeit Bilanz zu ziehen“ umreißt Oberbürgermeister Baumann das notwendige Controlling,
um zu ergründen, ob sich die Investitionen auch rechnen.
Ein Schaubild über die Schulen in der Kernstadt soll verdeutlichen, dass bei geschickter Planung
im Einzelfall auch ohne den Einsatz weiterer steuerungstechnischer Maßnahmen der
Eigenverbrauch, also die unmittelbare Nutzung des selbst erzeugten Stroms, maximiert werden
kann.
Bis rentable und auch technisch stabile Stromspeicher zu bekommen sind, ist dies
wohl der eleganteste Lösungsansatz zur Eindämmung der steigenden Strompreise. Allerdings
darf nicht aus den Augen verloren werden, dass die Prämisse grundsätzlich auf der Vermeidung
bzw. dem sparsamen Umgang mit Energie insgesamt gelegt werden muss. Mit hocheffizienter
Technik muss ständig versucht werden, den Energiebedarf zu reduzieren. Dies hilft Kosten zu
sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Die realisierten Photovoltaikprojekte in Ehingen
sind somit ein wesentlicher Baustein in der nachhaltigen Entwicklung in Ehingen, welche im
Rahmen des Projektes "Nachhaltige Stadt – Wirtschaftsstandort Ehingen" formuliert wird. So
profitieren alle Ehinger Bürgerinnen und Bürger von der Investition in die Energiezukunft.

Weitere Informationen

Pionierarbeit für Mensch und Umwelt

Stadtverwaltung, OEW, Hochschule Biberach, Ehinger Energie, Erdgas Südwest und EnBW machen Ehingen zur „Nachhaltigen Stadt". Dazu muss die Energieversorgung effizient, umweltfreundlich und dezentral sein. Know-how kommt von der EnBW, Erdgas Südwest und der Ehinger Energie. Die Hochschule Biberach begleitet das Pilotprojekt wissenschaftlich.