Stadt Ehingen

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Aktuelles aus der nachhaltigen Stadt Ehingen

"Sonnenkraftwerk" für den Balkon

[Artikel vom April 2018]

Mini-Anlagen mit Stecker - auch für Mieter interessant

Als „Guerilla-Photovoltaik-Anlagen“ fristeten sie lange Zeit ein Dasein in der juristischen Grauzone, doch sind kleine Sonnenkraftwerke für die Steckdose durch eine Änderung der entsprechenden Normung legalisiert. Was Interessenten jetzt wissen sollten:

  • Die kleinen Photovoltaik-Module gibt es mit Nennleistungen ab 150 Watt. Sie verfügen über einen integrierten Wechselrichter, der aus Solarstrom 230 Volt-Wechselstrom macht. So lassen sich die Module an eine Steckdose anschließen. In Absprache mit dem Hauseigentümer können so auch Mieter vom Sonnenstrom profitieren.
  • Geeignete Orte sind der Balkon oder die Terrasse. Wichtig ist, dass die Sonne möglichst lange ungehindert auf die Fläche scheinen kann.
  • Nötig ist die Installation einer besonderen „Energie-Steckdose“, die durch einen Fachmann erfolgen sollte. Er überprüft dabei auch, ob Stromleitungen und Sicherungen mit der kleinen PV-Anlage kompatibel sind.
  • Die Balkonmodule sind für den Eigenverbrauch ausgelegt. Trotzdem muss der zuständige Netzbetreiber informiert werden. Auch, weil es zu manchen Zeiten passieren kann, dass mehr Sonnenstrom erzeugt als verbraucht wird und herkömmliche Stromzähler dann rückwärts laufen. Bei elektronischen Zählern gibt es das Problem nicht.

 

Nutzen Sie gerne das kostenlose und unabhängige Erstberatungsangebot der Regionalen Energieagentur Ulm.
Kontakt:   Regionale Energieagentur Ulm
               Olgastraße 95, 89073 Ulm
               Tel: 0731/173270
               info(@)regionale-energieagentur-ulm.de
               www.regionale-energieagentur-ulm.de

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Pionierarbeit für Mensch und Umwelt

Stadtverwaltung, OEW, Hochschule Biberach, Ehinger Energie, Erdgas Südwest und EnBW machen Ehingen zur „Nachhaltigen Stadt". Dazu muss die Energieversorgung effizient, umweltfreundlich und dezentral sein. Know-how kommt von der EnBW, Erdgas Südwest und der Ehinger Energie. Die Hochschule Biberach begleitet das Pilotprojekt wissenschaftlich.